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 Kreaturenlexikon

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BeitragThema: Kreaturenlexikon      So 18 Sep 2011 - 16:38



Dieses Lexikon, welches nach und nach ergänzt wird, erhebt keinen
Anspruch auf Vollständigkeit. Des Weiteren wird keine Haftung übernommen
für fehlende Angaben, die Ihnen beim Kontakt mit einer der aufgeführten
Spezies Gliedmaßen, Ihre psychische Gesundheit, Seele oder gar
das Leben kostet.



- Hauptsächlich vertretene übernatürliche Arten -

- Die Menschen: Wächter und Jäger -

- Untote und nicht-materielle Wesen -


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BeitragThema: Hauptsächlich vertretene übernatürliche Arten      So 18 Sep 2011 - 16:38

Hauptsächlich vertretene übernatürliche Arten





Von Dämonen wimmelt es in Blackhaven geradezu. Der Ruf des Bösen, der vom schwarzen Wasser ausgeht, lässt sie aus allen Hemisphären in die düstere Stadt strömen. Gerade im 'zwielichtigen Viertel', dem verruchten Ortsteil, gehört fast jeder Zweite, dem man begegnet, zu dieser Art - zumindest anteilig, denn durch und durch Dämon sind nur die wenigstens. Diese sind dann aber meistens alt und mächtig, agieren jedoch eher im Hintergrund und lassen ihre Lakaien die Drecksarbeit verrichten. Es heißt, dass sie die Verwaltung der Stadt längst unterwandert und damit einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hätten. In der Unterwelt sind sie hoch angesehen, besonders wenn es sie schon seit Jahrhunderten gibt und so trifft man sie oft im Vorstand der finsteren Organisationen und Zirkel, die Blackhaven längst zum Schachfeld gemacht haben.

Es gibt die verschiedensten Arten von Dämonen; generell lassen sich aber die niederen und die höheren unterscheiden. Erstere folgen meistens nur ihrem Zerstörungs- und Tötungstrieb, kaltblütig und grausam, aber ebenso dumm und blind. Jene sind die unterste Klasse - selbst Halbdämonen, die zum Teil Mensch sind und dafür von vielen verachtet werden, sind besser gestellt.
Magier und Hexen unterscheiden darüber hinaus die Dämonen anhand von Stufen, wobei zu beobachten ist, dass fast ausschließlich Hexer sich an Beschwörungen versuchen. Dafür ist 'Tod durch Dämon' auch eine der häufigsten Ursachen für das gewaltsame Ableben eines Magiers. Während selbst ein Anfänger mit geringem Wissen eine übernatürliche Wesenheit der Stufe eins unter Kontrolle kriegt, wagen sich nur die allerwenigsten Magiekundigen an Dämonen der Stufe sieben und höher. Für einen durchschnittlichen Hexer stellen schon Kreaturen der fünften Stufe eine Herausforderungen dar und nicht selten bezahlt der Beschwörer einen winzigen Fehler, einen kleinen Versprecher mit dem Leben. Die Dämonen lassen aber auch keine Gelegenheit aus, einem Magieanwender zu schaden, denn sie verabscheuen sie von allen Arten am meisten.

Dämonen können in Blackhaven frei umherstreifen - nur in die 'sichere Gegend' kommen sie nicht (einfach so), da jene zum Einen vom Rat der Wächter kontrolliert und bewacht wird und zum Anderen von einer magischen Barriere beschützt ist, die das Böse abwehrt. Nicht alle Kreaturen dieser Art haben eine derartige Gesinnung, aber doch die Meisten, sodass höchstens Halbdämonen, wenn sie eine Lücke finden oder durch die Tunnel oder Kanalisation gehen, in das geschützte Viertel gelangen können. Jedoch gibt es in diesem Stadtteil auch nichts wirklich Lohnenswertes, das es wert wäre, die Mühe auf sich zu nehmen und zu versuchen, hineinzugelangen.







Über Engel ist fast nichts bekannt, da sie so selten sind. Viele leugnen gar deren Existenz, unter anderem weil sie nicht an das Vorhandensein von Himmel und Hölle glauben. Es gibt auch die verschiedensten Theorien über den Ursprung von Engeln; manche sind der Ansicht, dass diese Wesen direkte Kinder der Magie sind oder Anomalien in der Machtzirkulation des Universums. In jedem Fall kommen und gehen sie unerkannt und lautlos und scheinen die Geschicke der Welt entweder zu lenken oder deren Entwicklung zu beobachten. Man weiß nicht, wem oder ob sie überhaupt dienen - man weiß nur, dass man sich niemals mit einem Engel anlegen sollte, denn sie zählen zu den mächtigsten Lebewesen, die es gibt. Einige sind dem Guten oder Bösen zuzuordnen, aber der Großteil scheint doch seine eigenen oder höhere Ziele zu verfolgen und handelt neutral.






Nach wie vor haben die meisten Unkundigen das Bild einer klassischen Hexe im Kopf, bei dem eine alte, hässliche Frau auf einem Besen reitet und nachts in ihrem Kessel rührt, in dem widerliche Zutaten schwimmen. Es stimmt, dass manchmal für Zauber unappetitliche Mixturen hergestellt werden, aber der Rest ist ein alter Volksglaube, der nicht viel mit der Realität zu tun hat. Moderne Hexen sind normale Menschen mit der Gabe des Übernatürlichen, die fast immer in die Gesellschaft eingegliedert sind und nicht als das auffallen, was sie sind. Von der Altersstruktur her hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Wandel vollzogen, sodass in der Gegenwart hauptsächlich sehr junge oder sehr alte, erfahrene Hexen existieren - die Mitte scheint weggebrochen zu sein.
Des Weiteren lässt sich feststellen, dass sie das vorher von Männern dominierte Gefilde der schwarzen Magie erobert haben und man heute nie weiß, ob eine Vertreterin der Art nicht heimlich auch die schwarzen Künste praktiziert; in jedem Fall ist das Beschäftigen mit den dunklen Pfaden bei Hexen so populär wie noch nie. Selbst die 'guten' Magieanwenderinnen machen sich damit vertraut, um zu wissen, wie man das Böse und magiefähige Anhänger dessen am besten bekämpft.

Tabus gibt es nicht mehr; vieles wird einfach ausprobiert und so wählen Hexen auch immer häufiger einen gewöhnlichen Menschen als Partner anstatt eines Magiers, wenn das teilweise auch recht problematisch sein kann. Zwischen Hexen und Hexern scheint sich der Graben jedoch vertieft zu haben; sie wollen nichts miteinander zu tun haben und bleiben lieber unter sich, obwohl es natürlich Ausnahmen gibt. Hexen sind eher dafür bekannt, sich mit anderen ihrer Art zusammenzuschließen und sich gegenseitig zu helfen, sodass sie Krisen recht gut überstehen. Sie kennen ihre Grenzen und streben, bis auf einige Ausnahmen, nicht nach großartiger Machterweiterung.
Vampire, Werwölfe und Dämonen gelten bei ihnen, sofern sie nicht böse sind, als gleichberechtigte Lebewesen, gegenüber denen sie keinen Groll hegen.







Wenn sich Magier etwas über die Jahrhunderte bewahrt haben, dann ist es ihre Arroganz. Viele von ihnen lieben es, sich und ihre Fähigkeiten zu inszinieren und der Umwelt zu beweisen, zu was sie fähig sind. Sie sind unheimlich stolz auf das, was sie können und neigen nicht selten zu Selbstüberschätzung und Machtwahn. Was um sie herum geschieht, interessiert sie meistens nicht, denn für sie zählen nur ihre eigenen Interessen, wenn das auch nicht auf alle zutrifft. Im Allgemeinen haftet Hexern aber der Ruf an, launisch und unnahbar zu sein, sodass ihr Erscheinen skeptisch beäugt wird - vor allem wenn sie zu mehreren auftreten, ist das ein Warnsignal. Magier sind häufig verschlagen und rücksichtslos und bahnen sich ihren Weg nicht selten mit Gewalt. Man arbeitet mit den Einzelgängern nur ungern zusammen, da man immer fürchtet, hintergangen oder beseitigt zu werden, wenn der Magieanwender keinen Nutzen mehr aus dem gemeinsamen Handeln ziehen kann.
Viele beherrschen auch nicht mehr die Magie, sondern werden von ihr beherrscht. Im Gegensatz zu Hexen sind sie keine Generalisten, sondern spezialisieren sich meistens auf ein oder zwei Gebiete, auf denen sie dann wahrhafte Experten sind und in denen so gut wie keiner ihnen etwas vormachen kann.

Hexer sind seltener, aber auch gefährlicher und mächtiger geworden. Die Reihen der Magier haben sich im Laufe der Zeit ausgedünnt, denn nur die Besten können den Gewalten standhalten, die, in dem Drängen nach ultimativer Kontrolle der übernatürlichen Kräfte, immer mehr Opfer fordern. Inzwischen scheint es, als wenn die Meisten jenseits der Vierzig und zum Teil noch viel älter sind - es mangelt an Nachwuchs und Magiern, welche diesen ausbildet. Die Hexen sind mittlerweile in deutlicher Überzahl und das passt den männlichen Vertretern nicht, besonders da diese inzwischen auch in magische Bereiche vordringen, die vorher ausschließlich Männern vorbehalten war. Aber auch untereinander ist der Konkurrenzgedanke und das Misstrauen groß, sodass einige schon munkeln, dass sich die Magier irgendwann gegenseitig vernichten und die Art aussterben wird, gerade weil sich immer wenigerere von ihnen eine Partnerin suchen.
Kreaturen wie Vampire und Werwölfe sind für sie nicht mehr als Diener, die Aufträge ausführen. Ein Begegnen auf Augenhöhe schließen die meisten Magier kategorisch aus. Die einzigen Wesen, vor denen sie Respekt haben, sind ranghohe Dämonen, wenn sie diese letztendlich aber auch nur als Werkzeuge benutzen.







Vampire, die fast ausschließlich seelenlosen Untoten, sind kein bloßes Schauermärchen. Es gab sie schon immer und es wird sie wahrscheinlich auch immer geben, denn sie verbreiten sich wie ein Virus über die Welt. Auch in Blackhaven sind sie vielfach anzutreffen, wenn doch nicht mehr alle auf dem Friedhof. Inzwischen haben sich die wandelnden Leichname ihrer Umwelt angepasst und bevorzugen es, nicht aufzufallen, genießen aber doch gerne den Standard und die Vorzüge der Menschenwelt. Ihre Einsamkeit treibt sie auch dazu, Kontakt zu Sterblichen zu suchen und zum Teil gar Freundschaft oder Liebesbeziehungen mit ihnen einzugehen. Natürlich gibt es nach wie vor 'niedere' Vampire, die ausschließlich ihren Blutdurst befriedigen und sinnlos Abschlachten wollen, aber die sind inzwischen nur noch eine Randgruppe und schnell von Jägern ausgelöscht.
Die allermeisten Blutsauger spielen aufgrund ihres dunklen Triebes gerne Spielchen und das am liebsten mit Menschen. Gegen Werwölfe hegen sie eine persönliche Abneigung und mit Magie wollen sie nichts am Hut haben.

Vampire scheuen weder Knoblauch noch Silber und glitzern auch nicht im Sonnenlicht, wie es eine Autorin der Welt fälschlicherweise weismachen wollte (- was auch der Grund war, warum die Rate der Opfer von Vampiren kurzzeitig sprunghaft anstieg). Sie zerfallen stattdessen zu Staub, wie es sich für Untote gehört! Nur die allerwenigsten können am Tag wandeln; die, die einen speziellen Ring besitzen oder magisch geschützt werden. Der Rest muss entweder den Einbruch der Dunkelheit abwarten oder tagsüber die Tunnel unter der Stadt benutzen, um sich fortzubewegen oder auch die Kanalisation, wobei die selbst für bereits Tote nicht empfehlenswert ist. Den Vampiren in Blackhaven kommt zu Gute, dass öfter mal ein tristes, graues Wetter herrscht und sich an manchen Tagen die Sonne kaum bis gar nicht zeigt.
Einen Vampir kann man töten, indem man aus ihm eine lebende Fackel macht, seinen Kopf von den Schultern trennt, einen Pflock ins Herz rammt oder ihn zerstückelt. Werwolfsbisse sind nicht schwerwiegender als bei gewöhnlichen Menschen. Ansonsten gelten die bekannten Eigenschaften von wegen Verlangen nach Blut, übermenschliche Stärke und Schnelligkeit, geschärfte Sinne und so weiter. Des Weiteren müssen sie immer noch hereingebeten werden, sobald sie private Gebäude betreten; nur, wenn der Besitzer tot ist, können sie einfach so in ein Haus eindringen.






Werwölfe galten eine halbe Ewigkeit als Mythos, aber sie sind so real wie der Mond, der bei ihnen eine entscheidene Rolle spielt. Tagsüber Menschen, nachts unkontrollierbare Bestien, die ihre Gier nach Fleisch und Blut auf vier mächtigen Pfoten in die Welt tragen. Ihr Beschützerinstinkt ist tagsüber so präsent wie das Tier in ihrem Inneren, sodass sie oft aufbrausend und unbeherrscht sind, wenn einmal die Wut in ihnen geweckt wird. Die Kreaturen sind unglaublich stark, schnell, haben geschärfte Sinne und ihre Krallen und Reißzähne stellen tödliche Waffen dar, wenn sie Vampire jedoch nicht mit einem einzigen Biss umbringen und auch keine Menschen einfach so ebenfalls zu Werwölfen machen können. Dennoch sind sie nicht zu unterschätzen, zumal das einzige wirklich Wirksame Silber ist, was gegen sie eingesetzt werden kann. Sie haben eine erhöhte Regenerationsfähigkeit, auch in ihrer menschlichen Gestalt und ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsempfinden. Gegenüber ihren Erzfeinden, den Vampiren, verteidigen sie sich gegenseitig und stehen bis zum Tod gemeinsam für das 'Rudel' ein. Untereinander unterstützen sie sich auch in menschlicher Gestalt, wo sie nur können, wenn es doch meistens eine feste Rangfolge gibt und Werwölfe daher nur selten alleine auftauchen, weil sie in Zeiten von Jägern und vermehrtem Vampirauftreten den Schutz der Gruppe benötigen.

Der Werwolfdasein stellt vor allem einen permanenter Kampf gegen das Monster in ihnen dar, das manche einfach toben lassen. Heißblütige, unwillentliche Aktionen sind daher keine Ausnahme, trotzdem die meisten der Gestaltwandler aber eigentlich nur daran interessiert sind, ein halbwegs normales, menschliches Leben zu führen. Einige können ihre Verwandlung willentlich beeinflussen, andere lösen sie auch bei starken Gefühlen ungewollt aus. Manche werden jede Nacht zum Werwolf, andere nur bei Vollmond. Es ist ein Fluch, manchmal aber auch ein Erbe oder eine freiwillige Entscheidung - Letzteres aber nur bei den Wenigsten. Sie haben es schwer in der modernen Welt und sind daher außerordentlich darum bemüht, nicht aufzufallen, sodass viele ständig umherziehen und sich von den Verwandten und Freunden zurückziehen.
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BeitragThema: Die Menschen: Jäger und Wächter      Mo 19 Sep 2011 - 22:03

Die Menschen: Jäger und Wächter




Der Fluch, den die Evolution über die Welt brachte: Die Menschheit. Sie zerstören, plündern und bringen sich gegenseitig um in ihrem unstillbaren Verlangen nach Geld und Macht. Reizüberflutung, Kapitalismus und eine immer weiter auseinanderklaffende Gesellschaft voller Vorurteile und Intoleranz sind die Taktgeber der modernen Zeit. Alles funktioniert nach dem Leistungsprinzip und ist am maximalen Gewinn ausgerichtet. Keiner der Wesen, die eigentlich an der Spitze der Nahrungskette stehen und zum intelligenten Verhalten fähig sein sollten, macht sich ernsthafte Gedanken darüber, was sie anrichten – die Mahnung der Wenigen, die das selbstverursachte Ende kommen sehen, verhallt ungehört. Doch der Untergang scheint bereits besiegelt, denn die Mächte der Ewigkeit schickten die Untoten, zu wandeln und sich zu laben am Lebenssaft der Menschen und sie ausbluten zu lassen, wie jene es mit der Erde taten. Und sie schickten die Gestaltwandler, zu zerreißen und zu zerfetzen die menschliche Rasse gleich dem Wüten der Wilderer und Industrie. Sie erschufen auch die Dämonen und andere Kreaturen, um die Plage der Menschheit von der Welt zu tilgen. Den Menschen gaben sie lediglich die Magie; den wenigen Auserwählten, um entweder die Apokalypse durch selbstsüchtiges Verhalten zu beschleunigen oder in Anwandlung von Erkenntnis und Weisheit zu verhindern. Außerdem befahlen sie den Engeln, über das Schicksal zu wachen und unerkannt im Sinne des Gleichgewichts zu handeln.

Die Menschen sind längst nicht mehr die Herrscher über den Planeten und vom Jäger zur Beute geworden. Als das inzwischen schwächste Glied in der Kette sind sie bekannt für ihren Egoismus und ihre Triebhaftigkeit, die die Abstammung vom Tier unbestreitbar macht. Sie sind Meister darin, sich in die Sicherheit der eigenen, meist überaus komfortablen vier Wände zu flüchten und alles, was sich nicht in bekannte Muster pressen lässt, als Unsinn abzutun. Viele würden das Böse nicht mal erkennen, wenn es an ihre Tür klopfen würde – vor allem nicht, wenn es ein selbsterschaffenes Übel ist, denn die Menschen sind ebenso brillant darin, Fehler zu leugnen oder sie anderen in die Schuhe zu schieben. Eines muss man dieser Art aber lassen: Obwohl sie sterblich und im Vergleich zu anderen leicht verletzbar ist, ist sie unheimlich zäh. Menschen halten den widrigsten Umständen stand und können selbst in der verzweifelsten Situation noch Kampfgeist aufbringen. Einige Individuen sind ohne zu zögern bereit, sich auch für andere Personen oder höhere Dinge zu opfern; ihr Wagemut und Risikobereitschaft ist fast schon legendär. Finden sie sich einmal in Gruppen zusammen und machen sich ihre Kreativität und ihre fortschrittliche Technik zunutze, kommen sie auch gegen überlegene Arten wie zum Beispiel Vampire an. Daher fürchten die übernatürlichen Wesen nichts so sehr wie eine Zusammenrottung, denn einzeln und unwissend oder ungläubig sind die Menschen leicht zu besiegen, zu mehreren jedoch ganz und gar nicht. Darüber hinaus werden sie um ihre Empfindungen und die Intensität dessen beneidet; sowohl die Liebe als auch der Hass sind die beiden Gefühle, die die menschlichen Wesen große Taten vollbringen lassen. Andererseits sind sie dadurch auch manchmal blind und so leichte Opfer.

Inzwischen zeichnet sich jedoch die Tendenz ab, dass immer mehr Angehörige der Art den Glauben an eine schöne, heile Welt hinter sich lassen und die Augen nicht mehr vor dem Bösen verschließen. Widerstand regt sich. Die Mehrheit ist nach wie vor ahnungslos und bleibt es besser auch, aber ein Teil der Menschen hat schon vor Jahrhunderten angefangen, sich zu organisieren. Die zwei großen Gruppen, die stillen Verteidiger der Zivilisation, zeichnen sich vor allem in Blackhaven durch eine wachsende Anhängerschaft aus, um den dunklen Mächten die Stirn zu bieten. Sie wissen, sie sind die einzige Instanz, die den Weltuntergang verhindern kann.






Ob berufen oder selbsternannt: In allen Breitengraden der Erde gibt es sie - die Jäger und Jägerinnen. Seit die ersten bösartigen Kreaturen auftraten, gab es immer welche, die sie jagten und bei dem Versuch umkamen oder sich einen Namen machten. Meistens sind sie selber nur gewöhnliche Menschen, die sich auf ihre Waffen und ihr Geschick im Umgang damit verlassen oder schlicht auf das Glück. Seltener besitzen sie selber übernatürliche Fähigkeiten oder tragen gar einen Teil eines Dämons in sich. In vielen Fällen sind sie weder ausgebildet noch wirklich auf das vorbereitet, was sie erwartet. Etliche sterben, doch sie nehmen es alle in Kauf, denn sie sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Von Generation zu Generation weitergereicht und von den Mächten der Ewigkeiten unterstützt, ging die Bürde irgendwann fest in die Erbanlagen ein und brachte die Linie der Jägerinnen hervor; eine Auserwählte unter vielen wird bestimmt, die die Kraft hat, das Böse in Schach zu halten.

Seit eine weiße Hexe die Fähigkeiten auf alle potentiellen Jägerinnen ausdehnte, wurde die Finsternis spürbar zurückgedrängt - aber nur, um zum Sprung anzusetzen. Bei der magischen Handlung wurden nämlich zwei Dinge nicht beachtet: Zum einen ist die Welt nicht darauf vorbereitet, plötzlich hunderte, tausende oder gar Millionen junger, unerfahrener Jägerinnen zu beherbergen. Die Wächter, die vorher nur eine einzige Person zu betreuen hatten, sind seitdem vollkommen überfordert und schaffen es kaum noch, die Geheimhaltung, die nach dem Kampf gegen das Böse oberste Priorität hat, zu wahren. Da es keine strenge Auswahl mehr gibt und fast jede zur Jägerin berufen wird, sind sie genug beschäftigt damit, die 'Querschläger' einzufangen, denn ein Teil der jungen Frauen neigt zum Missbrauch ihrer Kräfte oder sogar gänzlich zum Bösen. Der entscheidende Punkt jedoch ist, dass das Gleichgewicht verschoben wurde und wieder korrigiert werden musste. Die Hexe, Willow Rosenberg, hat durch ihre Aktion unwissentlich ausgelöst, dass auch die Dunkelheit ihrerseits gestärkt wurde und verstärkt Anhänger rekrutiert, um dem Aufgebot des Guten zu begegnen.
Die Mächte der Ewigkeit sind neutral und nur an der Balance interessiert, sodass sie dem Bösen, um den Ausgleich zu wahren, mehr zugestanden. Blackhaven ist eines dieser Zugeständnisse: Ein neuer Höllenschlund.







Die Wächter existierten, seitdem es eine Auserwählte gab. Gab es früher nur einen kleinen Rat, wurde aus ihnen mit dem aufkeimenden Bösen schnell eine ganze Organisation, die ihre Stützpunkte auf jedem Kontinent hatte und über ein eigenes Netzwerk verfügte, sodass sie selbst auf Regierungen bei Bedarf Einfluss nehmen konnte. Die Mitglieder schworen, die Eine anzuleiten und zu schützen. Jeder wurde und wird noch immer darauf vorbereitet, notfalls sein Leben für die Jägerin zu lassen und deren Prioritäten immer über die eigenen zu stellen.
Die Wächter basieren auf Tradition, Erfahrung, Pflichtbewusstsein und einem Handbuch, von denen nichts eine Änderung duldete. So verpassten sie es auch, mit der Zeit zu gehen und den neuen Gefahren zu begegnen. Vielmehr wurden sie träge und führten sich auf wie Marionettenspieler, die aus dem weit entfernten London, dem Hauptsitz, ihre Anweisungen übermittelten und das Geschehen nur noch halbinteressiert verfolgten. Mit den ersten Beinahe-Weltuntergängen schreckten sie auf und mussten feststellen, dass sie dem Bösen nicht mehr gewachsen waren. Viel zu spät bemerkten sie, dass ihnen der Sinn für die Realtität entglitten und ihre internen, starren Strukturen und Moralvorstellungen ein Relikt aus alter Zeit war, das derart keinen Bestand mehr haben konnte.
Seit Jahrzehnten der Kopf des Konzils, hatte Quentin Travers es versäumt, entsprechende Nachfolger auszubilden; er selber war alt und starrsinnig geworden und pochte weiterhin auf das staubige Ansehen der Wächter, obwohl sich die Hölle bereits die Klinke in die Hand gab. Seine Sturheit bezahlte er letztendlich mit dem Leben, als eine Bombe hochging und das Hauptquatier in die Luft sprengte.

Durch das Attentat wurden die letzten verbliebenden Wächter fast alle getötet. Rupert Giles, einer der wenigen Überlebenden und ein vehementer Gegner von Quentins Die-Jägerin-ist-ein-Werkzeug-Überzeugung, machte sich daran, den Rat zu verjüngen, neu zu ordnen und wieder aufzubauen. Als neuen Hauptsitz wählte er einen Ort direkt im Herzen des Bösen, um nicht nur präsent zu sein und das Gute so genau koordinieren zu können, sondern auch um die Wächter wieder aktiv am Kampf gegen die Finternis teilnehmen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Kreaturenlexikon      Do 29 Dez 2011 - 20:28

Untote und nicht-materielle Wesen





Nur wenig weiß man über Geister, da sie sehr selten sind und keine Spuren hinterlassen. Magische Vertreter dieser Art bilden eine Ausnahme, ansonsten stellen alle anderen die Seelen von Verstorbenen dar, die entweder verflucht wurden oder aus einem bestimmten Grund keinen Frieden finden. Sie sind gefangen in einer Zwischensphäre und dazu verdammt, solange umherzuwandeln, bis das, was sie noch erledigen wollten, getan wurde. Diese nicht-materiellen Präsenzen sind überall auf der Welt vertreten und in der Lage, teilweise physisch die Umwelt beeinflussen (z.B. Poltergeister). Meistens sind sie für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar - es sei denn, sie wollen gesehen werden oder wurden dazu gezwungen, sich in unserer Welt zu zeigen. In jeden Fall sind sie hartnäckige und oft komplizierte, schwer zu verstehende Wesen. Ähnlich wie Menschen haben sie ein Gesinnung und können entweder schaden, helfen oder nur beobachten. So gut wie alle hoffen auf Erlösung, sodass sie die Nähe der Lebenden suchen und auf ihre Art um Hilfe bitten, sofern sie nicht an einem bestimmten Ort oder einen Gegenstand gebunden sind.
Es gibt aber auch Geister, die lediglich Unheil anrichten und gar nicht von ihrem Dasein befreit werden wollen, sodass man sie dazu bringen muss. Manche schwören dabei auf Salz, andere auf Räucherstäbchen. Wie es nun genau geht, vermag niemand zu sagen, obwohl etliche Scharlatane etwas Anderes behaupten. Fest steht aber, dass man mittels Magie an sie herankommt, wenn das jedoch nur ein erfahrener Magier oder eine fähige Hexe unternehmen sollte, denn mit erzürnten Geistern ist nicht zu spaßen. Da sie nichts mehr zu verlieren haben und ihnen die Welt fremd geworden ist, schrecken sie vor nichts zurück. Die Allermeisten sind jedoch friedlich und hoffen nur darauf, endlich Ruhe zu finden.








Der Grund, warum Friedhofsmauern meistens so hoch sind, ist nicht, die Toten vor den Lebenden zu schützen, sondern umgekehrt. Nahezu auf jedem Totenacker findet man sie: Ghule, auch Leichenfledderer oder Verschlinger genannt.
In früheren Zeiten, wo auf den Schlachtfeldern das Blut noch die Erde tränkte, konnte man sie bei Einbruch der Dunkelheit auch dort antreffen. Angelockt werden sie vom Geruch des Todes, da sie sich vorwiegend von Aas ernähren, jedoch ebenso Jagd auf Menschen machen, sollte es an Toten mangeln oder sich jemand in der Finsternis in ihr Territorium wagen. Sie sind ausschließlich nachtaktiv und verkriechen sich tagsüber unterirdisch in Tunnel, Höhlen, Gräber und Mausoleen, aber auch in leerstehenden Gebäuden, Ruinen, Gewölben und Kellern wurden sie schon gesichtet.

Da untereinander oft Fressneid herrscht, sind die Verschlinger überwiegend Einzelgänger, sodass sich auf einem durchschnittlichen Friedhof maximal zwei Dutzend Ghule finden lassen; sie treten nur dann gehäuft auf, wenn es viel Nahrung gibt - nach Naturkatastrophen, Epidemien und Kriegen. Ihre Hochphase, in der sie in Überzahl auftraten, war das Zeitalter der Pest. Mit der Ausbreitung der modernen Welt wurden sie immer mehr verdrängt, sodass sie heute vor allem in abgelegenen Gegenden und Kleinstädten leben, aber auch in Sümpfen, in die sich häufiger Leute verirren; sie legen für ihre Nahrung, wenn nötig, auch weite Strecken zurück. In Blackhaven sind die Wesen häufiger anzutreffen als anderswo.

Nur Laien würden sie mit Zombies verwechseln, denn alleine schon optisch unterscheiden sie sich deutlich von den dünnen Klappergestellen. Sie sind viel robuster, mit knöchernen Verhärtungen und allerlei Auswüchsen wie Stacheln überzogen und nur mit sehr kräftig geschwungenen, scharfen Waffen oder durchschlagenden Geschossen zu töten. Auch das Feuer fürchten sie, zumal es schon alleine ihre hypersensiblen Augen blendet. Dafür sind sie unanfällig, was Gift in jeglicher Form angeht und manche verfügen auch über eine Immunität gegenüber Magie. Sofern sie nicht umgebracht werden, sind sie quasi unsterblich, denn sie altern und verfallen nicht, da ihr Körper bereits tot ist.
Sie bewegen sich in leicht gebeugter Haltung auf zwei Beinen fort und sind meistens fast zwei Meter groß. Schärfer als ihre Sinne sind nur ihre Krallen, die einige Exemplare mit rostigen Metallteilen noch verlängern, um Muskeln, Sehnen und Knochen noch besser durchtrennen zu können. Ihr Biss gilt als toxisch, da sich all die Verwesungsgifte und -gase durch ihre Vorliebe für totes Fleisch in ihren spitzen Zähnen ablagern, ihnen selber aber nichts anhaben kann.
Eine Besonderheit von Ghulen ist, dass sie ihren Kiefer wie eine Schlange aushaken und so auch große Teile und beleibte Personen verschlingen können.

Obwohl sie auf allen Kontinenten anzutreffen sind, da sie extreme Kälte und Hitze durch Anpassung überstehen können, sammeln sie sich besonders auf dem europäischen Kontinent, sodass die Vermutung nahe liegt, dass ihr Ursprung ebenfalls dort zu suchen ist. Ihre Entstehung ist ungewiss - man weiß nur, dass sie geschlechtslos sind und sich daher nicht vermehren können, sodass verschiedene Thesen existieren. Eine besagt, dass verdorbene Menschen nach ihrem Tod zu dem Monster werden, das sie zu Lebzeiten in ihrem Inneren gewesen sind. Einer anderen zufolge sind Ghule vorher Menschen gewesen, die mit etwas in Berührung gekommen sind, dass sie zu Leichenfledderern werden ließ. Wieder eine andere berichtet von einem verrückten Alchimisten, der entführte Menschen in Experimenten mittels schwarzer Magie und unbekannten Substanzen mutieren ließ und noch heute sein Unwesen treiben soll. Am wahrscheinlichsten ist jedoch die Annahme, dass diese Wesen durch die Kräfte des Kosmos entstanden und ursprünglich nur die Erde vom Leichengift freihalten sollten, bis das Böse die Kreaturen zu seinen Dienern machte.










WER HAT ANGST VOR DEM SCHWARZEN MANN?

Der schwarze Mann findet sich in vielen Kulturen unter vielen Namen. Unter "Butzemann", "Bo(o)geyman" oder auch "Nachtmahr" kennt man ihn - es gibt sogar ein Spiel unter Kindern, das nach ihm benannt wurde.
Es heißt, sobald die Dunkelheit hereinbricht, verbirgt er sich in den Schatten unter Betten, in Schränken und dunklen Ecken. Er ernährt sich von Angst und bringt furchtbare Alpträume. Umso mehr Leute an ihn glauben, umso stärker wird er, sodass er es vor allem auf Kinder abgesehen hat, die mit ihrer lebhaften Fantasie besonders empfänglich sind. Wenn er über genug Macht verfügt, kann er sogar physisch des Nachts auftreten und jemanden "holen".

War es früher nur eine Geschichte, um Kinder dazu zu bringen, zu gehorchen und sie einzuschüchtern, lässt sich heute nicht klar sagen, ob es ihn nicht doch gibt. Haben ihn gar die Erwachsenen erschaffen, indem sie ihrem Nachwuchs dessen Existenz glauben machten? "Tulpa" wird laut der tibetischen Mythologie der Vorgang genannt, wenn Gedanken sich - auch unbewusst - in etwas Reales manifestieren. Gelangte so der Bo(o)geyman aus der Welt der Fantasien und Träume in unsere?
Fakt ist, dass immer wieder Fälle von plötzlichen Kindstod auftreten; Pathologen berichten von kleinen Mädchen und Jungen, die an ihrer eigenen Zunge erstickt sind. Haben sie sich zu Tode geängstigt? In jedem Fall verschwinden auch Kinder aus gut gesicherten Schlafzimmern und lassen verzweifelte Eltern zurück. Ist der schwarze Mann also nur ein Mythos oder doch grausame Realität?
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