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 Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?

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Ethan Rayne
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BeitragThema: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      Mi 15 Feb 2012 - 22:26

Wahrscheinlich haben die Meisten verfolgt, was gerade politisch in Gange und im Begriff ist, auf uns zuzurollen. Eine neue Form der Internetzensur und -überwachung wird auf den Weg gebracht werden: ACTA.
Ich will an dieser Stelle jedoch niemanden beeinflussen, sondern nur einen interessanten Link ( http://www.stopacta.de/ ) angeben, sodass sich jeder selbstständig über diesen neuen Wahnsinn informieren kann. Google ist in dem Fall auch eurer Freund. :P

Ich für meinen Teil denke, dass sich das Internet gravierend verändern und es auch an der RPG-Welt nicht spurlos vorbeigehend wird - die Ausmaße sind dabei noch gar nicht abzusehen, gerade weil so viele Dinge sich in einer Grauzone befinden und etliche Probleme auftreten können, wenn das Urheberrecht eklatant verschärft wird. Für mich ist es beängstigend, wie weit man gedenkt, in die persönlichen Freiheitsrechte einzugreifen und deswegen habe ich die Petition, die derzeit über 2 Mio. Stimmen umfasst, unterschrieben. Das bleibt natürlich jedem selbst überlassen; ich wollte das Thema nur mal ansprechen, da es reichlich Diskussionsstoff bietet.

Also, was meint ihr? Ist das eurer Ansicht nach eine Bedrohung? Oder unterstützt ihr ACTA gar? Soll eurer Meinung nach das Internet kontrolliert werden?

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BeitragThema: Re: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      Mi 15 Feb 2012 - 22:32

Ich habe bereits ebenfalls eine Petition gegen ACTA unterzeichnet, wahrscheinlich sogar die selbe wie Ethan^^
Eine solche Überwachung des Internets, auf die selbst die Stasi stolz gewesen wäre, darf einfach nicht durchkommen und ich hoffe sehr, dass der Spuk noch aufgehalten werden kann Rolling Eyes
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Ethan Rayne
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BeitragThema: Re: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      Mi 15 Feb 2012 - 22:45

Ich finde, das ist einfach nur Irrsinn! Wie kann man sich anmaßen, den letzten "freien" Raum, das letzte unabhängige Medium beherrschen zu wollen? Wieso überlegen die Film- und Musikindustrie sich nicht mal ein neues Geschäftsmodell, wie sie die Leute dazu kriegen, wieder Geld auszugeben für ihre Inhalte, sodass diese nicht mehr irgendwo heimlich gedownloadet werden? Nein, dann lieber sämtliche Personen als potentielle Straftäter abstempeln, Netzsperren verhängen und die Internetaktivitäten protokollieren. Rolling Eyes Irgendwo sollte dieser Sicherheitswahn auch mal ein Ende haben. Oder fühlt sich jemand von euch frei, wenn er auf Schritt und Tritt überwacht wird?

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BeitragThema: Re: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      Do 16 Feb 2012 - 13:09

Ich bin da etwas skeptisch. Grundsätzlich bin ich gegen ACTA, weil dieses Abkommen Leute unterschreiben, die von der Materie wenig bis gar keine Ahnung haben. Erinnert mich ein bisschen an von der Leyen, die vor jeden Kinderporno ein Schild mit "Verboten" hängen wollte. Rolling Eyes Die Tragweite ist nicht abzuschätzen, aber wenn wir erst mal drin stecken, kommen wir nicht so einfach wieder raus. Einerseits finde ich es gut, wenn Musiker dadurch geschützt werden sollen, aber andererseits werden selten die Musiker gefragt, ob sie es mit diesen Mitteln überhaupt wollen. Ich erinnere mich dunkel an eine kleine Band, die ihre eigene Musik nicht bei Youtube veröffentlichen durften, um sie bekannt zu machen. Da fragt man sich, wer da wie geschützt werden soll?!

Ein wenig mehr "Überwachung" im Internet finde ich vom Prinzip her nicht verkehrt. Wenn man daran denkt, was es alles für Probleme gibt: exzessives Filesharing, Cybermobbing bis hin zum Facebook-Mord. Wünscht man sich da nicht ein paar mehr Grenzen? Ich ehrlich gesagt schon!
Das Problem ist, dass die Überwachung Ausnahme annimmt, die zu weit in die persönlichen Menschenrechte eingreifen. Stasi & Co. kommen da schnell in den Sinn. Wer überwacht den Überwacher? Wo werden für ihn die Grenzen gesetzt? Das wird alles schnell ausgenutzt. Und das Thema Briefgeheimnis könnten wir dann auch endgültig streichen.
Ich frage mich aber auch, wie das Ganze realisiert werden soll? Wie soll ein Serverbetreiber alle Files überwachen, die hochgeladen werden? Wenn ich dann an die Uni-Server denke, will ich gar nicht wissen, wie viel Datenmüll da drauf liegt. Dafür bräuchte es einen eigenen Arbeitskreis und wer soll das bezahlen? Oder denk ich da zu kompliziert?

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Rupert Giles
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BeitragThema: Re: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      Do 16 Feb 2012 - 13:37

Naja, ob das dem Schutz der Künstler dient, wage ich zu bezweifeln. Denn im Endeffekt verklagt dich nur der Rechteinhaber und das sind die Produzenten. Und die kriegen auch das Geld. Was auch dazu führen kann, dass Künstler, die durch das Internet bekannt geworden sind oder werden, Gefahr laufen, keine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben, außer sie passen sich den Vorstellungen der Produzenten und/oder Förderer an, die ihnen die Veröffentlichung ihrer Werke anbieten. Anstatt dass die Musikindustrie zum Beispiel mit Youtube Verträge eingeht, um ihre unbekannten Künstler durch kostenlose oder billige Werbung bekannt zu machen, zensieren sie Youtube.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass einerseits kaum definiert wird und auch werden kann, was geistiges Eigentum ist. Man versucht etwas zu schützen, was in der Art und Weise, wie es ACTA tun soll, nicht zu schützen ist. Denkt nur mal an die Forschung! Wie soll Forschung, das neue Entwickeln von Medikamenten zum Beispiel, möglich sein, wenn man nicht mehr auf die Forschungen anderer Wissenschaftler zurückgreifen darf? Gar nicht!
Andererseits befinden wir uns grade im Wandel. Die meisten von uns erinnern sich noch an die Zeiten ohne Internet, die allermeisten sogar noch sehr gut daran, vor allem diejenigen, die das Abkommen zu unterzeichnen haben. Natürlich sind bestimmte Auswüchse des Internets nicht gutzuheißen. Cyber-Mobbing ist ein gutes Beispiel. Nur: Würde da ACTA überhaupt greifen? Würde sich dafür überhaupt jemand interessieren? So brutal die Wahrheit klingen mag, aber wahrscheinlich nicht.

Filesharing ist eine andere Sache, die häufig genannt wird. Und natürlich ist es nicht gutzuheißen, wenn das exzessiv betrieben wird. Allerdings erinnere ich mich da stark an etwas, das Dieter Bohlen (jaaa, ich kann den Kerl auch nicht leiden, aber in dem PUnkt gebe ich ihm Recht) mal gesagt hat: Früher, als es noch kein Internet und auch kaum Möglichkeiten gab, Stimmen zu manipulieren, damit sie sich auch gut anhören, haben Musiker ihr Geld nicht mit Platten, sondern mit Konzerten verdient. Und damals hat man halt keine MP3 irgendwo runtergeladen, sondern Lieder aus dem Radio auf Kassette aufgenommen (jaaa, daran erinnere ich mich auch noch). Oder die CD von der besten Freundin ausgeliehen und überspielt. Dass das jetzt durch die weltweite Vernetzung intensiver betrieben wird, hätte man eigentlich absehen und sich drauf einstellen müssen. Hat aber niemand gemacht. In der normalen Marktwirtsschaft passen sich die Unternehmen den Wünschen des Kunden an und nicht umgekehrt. Das sollte meiner Meinung auch für die Musik- und Filmindustrie gelten.

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Tee hat nicht die Arroganz des Weines -
nicht das Selbstbewußtsein des Kaffees -
nicht die kindliche Unschuld von Kakao.
Im Geschmack des Tees liegt ein zarter Charme,
der ihn unwiderstehlich macht
und dazu verführt, ihn zu idealisieren.
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Ethan Rayne
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BeitragThema: Re: Diskussion: ACTA - Echte Bedrohung?      So 19 Feb 2012 - 13:54

Ein sehr interessantes Video, das die Hintergründe und Auswirkungen genau erklärt:


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1. Plot: 13. August 2011

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